Wichtiger Hinweis bezüglich der Warnhinweise:

Schwefeldioxid und Sulfit werden als Synonyme verwendet. Als schweflige Säure wird oft das Schwefeldioxid (So2) bezeichnet, das in Wasser aufgelöst ist. Sulfite sind die Salze der schwefligen Säure. Grenzwerte werden in Schwefeldioxid angegeben. Somit sind die Sulfite in Schwefeldioxid umzurechnen.

Der Warnhinweis «Enthält Sulfite» steht somit gleichlautend für «Enthält Schwefeldioxide».

Als Lebensmittelzusatzstoffe werden Sulfite zum Stabilisieren und Konservieren eingesetzt. Der Mensch reagiert sehr unterschiedlich auf Sulfite.

Die zur Zeit gültige Sulfit-Höchstmenge in Lebensmitteln (ETD-Wert) liegt bei 0,7 mg/kg Körpergewicht. Ein 70 kg schwerer Mensch kann also lebenslang 49 mg Schwefeldioxid pro Tag aufnehmen, ohne gesundheitliche Schäden davon zu tragen.

Für den Konsumenten heißt dies also: Schon ein Glas Wein kann den zugelassenen Höchstwert erreichen! Wer mehr konsumiert riskiert also durch Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Durchfall bis zum Erbrechen oder gar einer Darmperforation alles.

Sulfit gehört sogar zu jenen Chemikalien, die am meisten als Auslöser für Allergien zuständig sind. Seien Sie also ihrem Körper dankbar, wenn er ihnen schon früh Hinweise gibt auf die Unverträglichkeit eines Weines.

Enthält ein Produkt Schwefeldioxid (wie zum Beispiel alle Weine, die mehr als 10mg Sulfitbelastung pro Liter Wein aufzeigen) – und das ist das Verheerende – muß zur Zeit keine Menge des Schwefelgehalts angegeben werden.


Aus diesem Grund empfehlen wir unseren Kunden: Besser ein Wein ohne künstlich beigefügte Sulfite zu trinken. Diese Weine sind inzwischen von Weinkennern als «sehr gut» eingestuft worden. Wenden Sie sich an uns, wir beraten Sie gerne!

Übrigens: Auch unsere getrockneten Früchte sind ungeschwefelt!

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